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Kirchengesetz
zur Ausführung des Disziplinargesetzes
der Evangelischen Kirche in Deutschland
(Ausführungsgesetz zum Disziplinargesetz - AG.DG.EKD)

Vom 14. Januar 2011

(KABl. S. 184)
geändert durch Kirchengesetz vom 16. Januar 2015 (KABl. S. 71)

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat das folgende Kirchengesetz1# beschlossen:
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§ 1
(zu § 2 Abs. 3 DG.EKD)

§ 2 Abs. 2 DG.EKD findet keine Anwendung.
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§ 2
(zu § 4 Abs. 4 DG.EKD)

( 1 ) Disziplinaraufsichtführende Stelle ist das Landeskirchenamt.
( 2 ) Disziplinaraufsichtführende Stelle für Mitglieder des Landeskirchenamtes ist die Kirchenleitung.
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§ 3
(zu § 14 Abs. 5 DG.EKD)

Die Disziplinarmaßnahme der Amtsenthebung zur Versetzung auf eine andere Stelle ist ausgeschlossen.
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§ 42#
(zu § 47 Abs. 1 Satz 2 DG.EKD)

Zur Disziplinarkammer des ersten Rechtszugs wird die Disziplinarkammer der Evangelischen Kirche in Deutschland bestimmt.
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§ 5
(zu § 84 DG.EKD)

Das Begnadigungsrecht übt die Kirchenleitung aus.
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§ 63#
Übergangsbestimmung

Alle am 1. Januar 2016 bei der Disziplinarkammer der Evangelischen Kirche im Rheinland anhängigen Verfahren werden von der Disziplinarkammer der Evangelischen Kirche in Deutschland übernommen.

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1 ↑ Das Ausführungsgesetz zum Disziplinargesetz der EKD ist als Artikel 1 des Kirchengesetzes zur Änderung des Disziplinar- und Ordinationsrechts in der Evangelischen Kirche im Rheinland verkündet worden und zum 16. März 2011 in Kraft getreten.
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2 ↑ § 4 neugefasst durch Kirchengesetz vom 16. Januar 2015 (KABl. S. 71) mit Wirkung ab 1. Januar 2016.
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3 ↑ § 6 angefügt durch Kirchengesetz vom 16. Januar 2015 (KABl. S. 71) mit Wirkung ab 1. Januar 2016.